30.Juli: Rifugio Pian de Fontana (1632m)

  • 19,4km ||  +1180m / -1385m
  • 6h
  • schwer (Kondition!)

Tel. (Hütte): (+39) 0437 – 195 6135 || (+39) 335 – 6096 819

ePost (Hütte): piandefontana@livecom.it


Das erste Bild unten (Erfrischung am Ziel-Rifugio mit 1-2 kühlen Radler), war auf der langen und schwül-heißen Etappe vom Rifugio Carestiato zum Rifugio Pian de Fontana heute prägend für unsere gesamte Tagesmotivation. In der Nacht hatte es zwischen ca. 22h und 02h morgens ununterbrochen Gewitter gegeben und dabei reichlich geregnet. Schon vom Beginn unserer heutigen Tour an, d.h. um 07:30h bis zum Ziel um exakt 13:30h dampfte diese Feuchtigkeit dann wieder intensiv in die Atmosphäre und sorgte heute für die bislang anstrengendste (wenigstens für einen „alten Mann wie mich“ aus der Generation 60+) zumindest aber für die schweißtreibendste Etappe überhaupt bislang.

Um die heutige Etappe zu meistern und vielleicht auch passend zu unserem langsamen Aufwärtstempo zur Forc.de Zita Sud kam mir selbst unterwegs heute irgendwie immer Count Basie’s „Teddy the Toad in den Sinn. Das langsame Thema der „Kröte Teddy„, das im Original bekanntlich von 4 Posaunen intoniert wird, passte dabei in jedem Fall fantastisch zu unserem Tempo (zu uns beiden Posaunisten sowieso) und gab zumindest mir einen wirklich motivierenden Geh-Rhythmus.

Auch wenn wir mit Pausen heute insgesamt wieder „nur“ 6h benötigten, war der Aufstieg ab dem Rifugio Sommariva al Pramperet im glühenden Sonnenschein und ohne jeden kühlenden Wind der echte Hammer, der uns auf den ca. 600 Höhenmetern ab hier aufwärts zur Forcella de Zita Sud regelrecht „schmelzen“ ließ. Hier half am Ende wirklich nur noch die Vorstellung eines kühlen Bieres am Rifugio Pian de Fontana, das es somit möglichst bald zu erreichen galt.

Die im Führer versprochenen Schlangen und Murmeltiere zeigten sich uns vielleicht wegen der Hitze heute auch nicht gern, wobei Letztere zumindest immer wieder hörbar waren, als wir auf dem steilen 800m-Abstieg von der Forcella de Zita Sud zum Ziel-Rifugio waren.

Immerhin ließ sich aber zumindest doch ein Gamsbock von uns im Bild festhalten; eine Spezies, die hier nach dem Rother-Führer zumindest theoretisch wohl geradezu rudelweise auflaufen sollte.

Nach der heißen Aufstiegsanstrengung entschieden wir uns an der kleinen CAI-Hütte „Pian de Fontana“ heute übrigens einfach mal als Kontrastprogramm nur die (kostenlose) kalte Dusche zu nutzen; dies auch deshalb, weil das Kostenmodell des Rifugios zum Duschen für uns etwas schwer einschätzbar war (2€ für eine Duschmarke, mit der dann 15l warmes Wasser nutzbar war).

Die Hütte ist entsprechend des letzten Bildes übrigens recht gemütlich aus einer ehemaligen Almhütte umfunktioniert worden. Wie hier das Abendessen und der Wein schmecken werden, wird dabei heute noch etwas später ausgiebig zu prüfen sein. Radler, Kuchen und Cappucino waren dazu schon recht vielversprechend.

Veröffentlicht von Dirk A. M. Engelbart

Physiker, Meteorologe, Hydrologe (Marathonläufer, Bergsteiger, Jazzposaunist) * DAV-Sektion Koblenz (vormals: ÖAV-Sekt. Innsbruck)

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