25.Juli: Rifugio Viel dal Pan (2432m)

  • 8,0 km ||  +270m / -980m
  • 2h 40min
  • leicht und sehr (zu) kurz!! (aber sehr schön)

Tel. (Hütte): (+39) 339 – 386 5241

ePost (Hütte): info@rifugiovieldalpan.com


Nach der anstrengenden, winterlichen Etappe auf den Piz Boè gestern hatten wir heute „nur“ eine vergleichsweise kurze und leichte Etappe zur Viel dal Pan-Hütte vor uns. Nichtsdestotrotz galt es zunächst sicher die 1000 Höhenmeter vom verschneiten Gipfel zur Pordoi-Scharte und weiter über Dolomitenschotter zum Pordoi-Pass abzusteigen.

Bei heute wieder herrlichem Wetter war unser Weg nach einem Super-Frühstück mit frischem Orangensaft und sogar mit warmen Eiern(!!) (ganz anders als gestern auf der Puezhütte) auf der Gipfelhütte als Start in den Tag die helle Freude und schnell geschafft. Die Belieferung der Hütte auf dem Piz Boé ist dabei hier ungleich aufwändiger, wie uns die Helikopterbelieferung eindrucksvoll zeigte, die mit mehreren Flügen durchgeführt wurde, just als wir unseren Abstieg starten wollten.

Der Samstag in Verbindung mit dem guten Wetter zeigte uns anschließend heute aber auch, welche außerordentliche Beliebtheit die Pordoi-Scharte und der Piz Boè für Bergsteiger und Wanderer wohl haben. So kamen uns heute allein im Schotterfeld zwischen der Pordoi-Scharte und dem Pordoi-Pass gefühlte 300 Leute aufwärts entgegen, die sich aus allen Altersstufen zusammensetzten.

Auch unser weiterer Weg ab dem Pordoi-Pass mit seinem hektischen Autoverkehr und noch mehr Touristen war schnell hinter uns, so dass wir unser Tagesziel, die herrlich gegenüber der Marmolada gelegene „Viel dal Pan-Hütte„, mit ihrem Ausblick auf den Fedaia-See, schon gegen 11:00h erreicht hatten.

Entgegen unserer Erwartung präsentierte sich die „Viel dal Pan – Hütte“ für uns aber mitnichten als eine klassische Berghütte mit reduzierten Annehmlichkeiten, sondern vielmehr als die luxuriöseste Berghütte, die wir bisher kannten. So konnten wir hier ein modernes Doppelzimmer mit Dusche/WC beziehen und endlich wieder einmal ausgiebig duschen. Das lässt uns heute Abend auf ein tolles italienisches Abendessen hoffen.

Veröffentlicht von Dirk A. M. Engelbart

Physiker, Meteorologe, Hydrologe (Marathonläufer, Bergsteiger, Jazzposaunist) * DAV-Sektion Koblenz (vormals: ÖAV-Sekt. Innsbruck)

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