31.Juli: Rifugio 7° Alpini (1502m)

  • 10,9 km ||  +1000m / -1180m
  • 6h
  • schwer / KS (Via Ferrata Marmol !!)
  • ultimativ „geile“ Etappe

Tel. (Hütte): (+39) 0437 – 941 631

ePost (Hütte): infosettimoalpini@gmail.com


Die heutige Etappe hat etwas Trauriges und äußerst Erfreuliches zugleich: Es ist leider unsere letzte echte Alpenetappe aber gleichzeitig auch die technisch (nicht konditionell) mit Abstand anspruchsvollste bzw. schwierigste Etappe.

Nach dem finalen Wettercheck und dessen Abgleich mit den lokalen Kenntnissen des Hüttenwirtes vom Rifugio Pian de Fontana sollte es heute Top-Wetter ohne Schauer oder gar Gewitter geben; einziger Nachteil war die Tatsache, dass es bei diesem Wetter hier in den südlichsten Alpen auch unangenehm heiß werden kann, vor allem umso weiter man abwärts steigt. Unser Ziel, das kleine Rifugio 7° Alpini, am Südrand der Schiara-Dolomiten, das nur noch 13km von, aber 1200m über Belluno liegt, ist insofern gerade noch hoch genug, um die Hitze des italien. Flachlandes noch etwas von uns fern zu halten.

Der erste Teil unseres Weges war heute Wandern wie bisher und –wenn auch teilweise schwer erkennbar, da hier nicht mehr so viele Alpinisten unterwegs sind– schnell bewältigt. Die Zeitangaben auf den vereinzelten Schildern zum Rifugio 7° Alpini und zunächst auch zu unserem Zwischenziel, der Forcella Marmol (2262m) waren dabei jedoch teilweise höchst irreführend und variierten teilweise um Stunden.

So sollten bis zur Forc. Marmol insges. 4,5h eingeplant werden. Für uns genügten heute allerdings lockere 3h.

Für den absoluten Höhepunkt der Gesamtstrecke, die Via Ferrata (Klettersteig) „Marmol„, die kurz nach der Forcella begann und zunächst noch ca. 100m höher, in Richtung des Gipfels der Schiara führte, haben wir heute mal einige Bilder mehr in diesen Blog gestellt.

Auch wenn die wahre Steilheit und die wirklich unglaublich schroffe Felslandschaft auf den Bildern nur schwer zu vermitteln ist, ist mit unseren Bildern und den zugehörigen Erläuterungen vielleicht wenigstens ein kleiner Eindruck von dem knapp 900m tiefen Abstieg zu unserer Zielhütte zu erkennen.

Unser Rifugio war übrigens schon kurz nach der Forcella Marmol, auf unserem höchsten Punkt heute (2360m) steil unter uns erkennbar. Bis dorthin sollte es aber noch knapp 3h für den 900m-Abstieg durch die nahezu senkrechte Felswand dauern, so dass die 1,6km Strecke von oben, die „langsamste“ Strecke für uns zwischen München und Venedig insgesamt sein sollte.

Erwähnenswert für unsere heutige 6h-Tour (dies scheint irgendwie ein Maximalstandard für uns zu sein) war noch, dass der Beginn des Klettersteiges heute aufmerksam durch einen tierischen Hochalpinisten (s. Foto) bewacht wurde: Ein Gamsbock, der sich uns ganz nah zeigte.

Veröffentlicht von Dirk A. M. Engelbart

Physiker, Meteorologe, Hydrologe (Marathonläufer, Bergsteiger, Jazzposaunist) * DAV-Sektion Koblenz (vormals: ÖAV-Sekt. Innsbruck)

4 Kommentare zu „31.Juli: Rifugio 7° Alpini (1502m)

      1. Habt ihr zwei Lust auf ein schöne Regenerationstour? Wir sind am Samstag und Sonntag in der Pfalz, im Dahner Felsenland und bei Annweiler. – Oder hat Euch der Alltag schon wieder vollkommen gefangen und lässt Euch jetzt nimmer frei??
        Viele Grüße aus dem Norden…
        Carsten, Dirk & Ines.

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