Rucksack-Packliste

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insges. 8.9 kg total (inkl. Rucksack aber mit leerer Flasche)

(1) Bekleidung

  • Wanderhose lang (Lundhags Makke) => keine Zip-Hose!! Mir ist bislang keine Ziphose bekannt, die vergleichbar robust bzw. technisch ausgestattet ist, wie z.B. die Lundhags Makke. Da ein Schwitzen am Bein für uns i.d.R. auch nicht wirklich existiert oder problematisch ist und die Lundhags zudem ca. 40cm lange Oberschenkelzipper auf beiden Seiten hat, die für Belüftung sorgen, haben wir ohne Reue auf kurze Hosen vollständig verzichtet und dies auch im Nachhinein für gänzlich überflüssig erachtet
  • 1 x Wanderhemd – lang (Craghoppers NosiLife Pro III)
  • Regenhose 3/4 lang (VAUDE Spray 3/4)
  • Daunenjacke (MAMMUT „Broad Peak Light„, 245g — auch als Pullover verwendbar u. faustgroß verpackbar)
  • 1 x (Funktions)Wanderhemd – kurz
  • 3 U-Hosen (1 x an, 1 x abends, 1 x Ersatz bzw. in der Wäsche / beim Trocknen)
  • 1 normales Sport-Unterhemd (CRAFT)
  • 1 x Sport-/Funktions-T-Unterhemd (ODLO)
  • 2 x Wandersocken (Jack Wolfskin: Die mit schwarzem Hacken „duften“ gebraucht deutlich weniger, als die grauen!!)
  • LL-Handschuhe
  • Chaskee Mütze
  • GORE Alp-X“ Regenjacke (klein, leicht u. vergleichsweise robust)

(2) Bergausrüstung

  • 35l Rucksack (DEUTER Guide 35+)
    • 2 große wasserdichte Packsäcke mit Rollverschluss: 1 für Abend-Ausrüstung und Übernachtungszeug inkl. Schlafsack u. Waschtasche) + 1 Packsack für Ersatzklamotten sowie Daunenjacke)
    • 1 (sehr) kleiner wasserdichter Packsack für Kabel und Elektronik einschl. Power-Pack => durch die wasserdichten Packsäcke war eine Regenhülle für den Rucksack grundsätzlich überflüssig!!
  • Leicht-Bergschuhe (SCARPA – ZG Lite GTX)
  • Wanderstöcke
  • Klettersteigset + Klettergurt (inkl. KS-Handschuhe)
  • 1 kurze Reepschnur (ca. 70-100cm) + 1 KS-Karabiner (ggf. zur Fixierung im Klettersteig)
  • Biwaksack
  • Notpfeife

(3) Hüttenausrüstung etc.

  • CORONA-Maske (+ 1 x Ersatz)
  • dünner Pullover für den Abend (Ziener)
  • 2.Hose als Abendhose (Salewa Pedroc light)
  • Schlaf-T-Shirt (NZ)
  • 3/4-Laufhose als Schlafhose (auch als Wärme-U-Hose)
  • 1 x Sportsocken (kurz; u.a. für die Hütte abends) => Als zweites Paar kann für Waschtage vorübergehend auch die 2.Wandersocke genutzt werden
  • Leicht-Sportschuhe (als Hüttenschuhe + für Ruhetage: New Balance Fresh Foam – 216g)
  • Kopfkissen aufblasbar (Trekology ALuft Pillow 2.0)
  • Schlafsack (wg. Corona kein Hüttenschlafsack => YETI Fever Ultra, 300g)
  • Handtuch (Intersport, mittelgroß50 x 90cm => auch als Duschhandtuch)
  • Rucksackapotheke (Auswahl)
    • IBUProfen
    • Traumeel“-Gel (o.ä. => ggf. für Prellungen, Zerrungen und/oder Verstauchungen): 2-mal bei uns beiden sehr hilfreich/wichtig!!
    • Handwaschmittel (125ml REI)
    • Pflaster
    • Compeed-Blasenpflaster
    • 125ml Sonnencreme LSF-50+ oder auch LSF-30 (je nach Hauttyp event. ausreichend)
    • Magnesium (Pulvertütchen)
    • Desinfektionsmittel + -tücher
    • Ohropax-Stecker
  • Waschbeutel (Auswahl)
    • 1 Hosentaschen-Handtuch (ausreichend zum Zähneputzen/Rasieren u. für die „Katzenwäsche“ am Morgen; das „große“ Handtuch lässt sich dann schon am Abend verpacken bzw. ist zum Packen morgens trocken)
    • Duschgel (100ml , mit Schraubverschluss – sonst kann es durch Druckunterschiede 1000m höher/tiefer leicht aufgehen)
    • Flüssigseife (50ml, mit Schraubverschluss; z.B. „Garnier SkinActive Hautklar 3 in 1„)
    • Nassrasierer
    • Zahnpasta (75ml)
  • Stirnlampe (FENIX-HL25)

(4) Technik, etc.

  • 1,5 l Trinkflasche (SIGG)
  • Taschenmesser (zum Käse + Speckschneiden)
  • Sonnenbrille
  • Lesebrille(für alte Männer)
  • TOLINO (Tolino-App im Smartphone genügt)
  • LEICA „C-Lux“ (mit 15-fach opt. Zoom) + 1 Ersatzakku + Zirkular-Pol.Filter
  • Mobiltelefon mit USB-Doppelstecker und 2 x Ladekabel (1 Mikro-USB + USB-C)
  • USB-Ladekabel für Garmin ForeRunner-945
  • 1 USB-Powerpack (20.000mAh)
  • Wanderführer (R.Rother) => wichtig u. hilfreich, falls entgegen Planung (z.B. wetterbedingt) doch mal eine kurzfristige Strecken- od. eine Übernachtungsalternative benötigt wird!!
  • (Tagesverpflegung) => nach Bedarf! (außer kleinen, dünnen Salami + einem Stück Käse haben wir tagsüber keinen Bedarf gehabt, der sich nicht ggf. auch an Hütten (am Weg) decken ließe)

Auf Karten in Papierform wurde aus Gewichtsgründen verzichtet, da hier zahlreiche „Werke“ (und damit Gewicht und Volumen) hätten mitgeführt werden müssen. Minimalistische Karten(skizzen) sind dabei jeweils im mitgeführten Wanderführer (R.Rother) ohnehin enthalten.

Grundsätzlich waren für Zweifelsfälle digitale (Offline-)Vektorkarten mit Wanderwegen über die (Android)Smartphone-App „LOCUS“ verfügbar, die zudem den Vorteil bieten, den jeweiligen Standort unmittelbar in der Karte anzuzeigen und beliebig zoombar zu sein.

Zur Vereinfachung der Orientierung und Wegfindung waren digitale Tracks (im gpx-Format) verfügbar, die in unseren Smartphones (als Backup in beiden) gespeichert wurden. Grundsätzlich erfolgte die Orientierung jedoch mit Hilfe eines GARMIN Forerunner-945, der zudem als Sportuhr am Handgelenk fungierte, sämtliche Karten offline enthält und die Navigation an allen Kreuzungspunkten über die vorbereiteten gpx-Tracks leistete.

Der GARMIN-Forerunner-945, den ich auf dieser Tour erstmals verfügbar hatte und auf den ich mich nach den Erfahrungen bei den Vorbereitungstouren ausschließlich verlassen habe (anders als original beabsichtigt, konnte nach diesen positiven Erfahrungen auf den Parallel-Betrieb der Smartphone-App LOCUS grundsätzlich verzichtet werden), hat sich durchwegs außerordentlich bewährt:

  • Der Akkubetrieb (Laufzeit) des Forerunners war mit durchschnittlich 18-20h reinem GPS-Betrieb (also ca. 2-3 Tourentagen für uns, im Navigationsmodus incl. Trackaufzeichnung für die Tour voll ausreichend und sehr akzeptabel, da das Gerät eigentlich jeden Abend in ca. 30min(!) voll nachgeladen werden konnte.
  • Gegenüber einer Lösung mit Smartphone oder auch separatem GPS-Gerät bietet der Forerunner-945 den immensen Vorteil, dass seine Positionsbestimmung und sein Display immer eingeschaltet sind und die eigene Position in Relation zum geplanten Track damit immer unmittelbar am Handgelenk ablesbar ist.
  • Der Riesen-Pluspunkt des Forerunner-945 ist darüber hinaus jedoch vor allem dadurch gegeben, dass er eine laufend aktuell gehaltene, vollständige und hochaufgelöste topografische Karte für Europa standardmäßig integriert hat, die neben allen (Wander)Wegen (u. auch Straßen), Gewässern, der Vegetation und Bebauung, inkl. der Bezeichnung markanter Punkte und Straßennamen, die eigene Position und Orientierung im Gelände sehr einfach zuordnen lässt. Auf diese Weise ist die Wegfindung, z.B. an jedem Kreuzungspunkt mit dem geplanten Track sehr schnell und ohne Probleme unmittelbar zu erfassen. Neben dem Zeitvorteil ist dies mit der tauchfähigen Uhr vor allem bei Schlechtwetter ein echter Gewinn, der sich sehr bewährt hat und mich nicht mehr auf solch eine Uhr verzichten lassen möchte.

In beiden Smartphones hatten wir dennoch als Sicherheit sämtliche Hütteninformationen und insbes. die Reservierungs- und Anzahlungsnachweise digital und offline verfügbar. Für alle Fälle lag von Hütteninfos + Reservierungen wie auch von den gpx-Tracks noch ein weiteres Backup auf einem unabhängigen Cloudspeicher (DropBox) vor, für dessen Zugriff jedoch eine Internet-Verbindung verfügbar sein müsste.

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